
Forsicht Freddy! Weiße Vampire und ein schwarzer Engel im Pelz »Schick das nur nicht an meine Eltern«, sagt Rita, meine amerikanische Frau, wobei sie über meine Schulter auf den Monitor des Laptop guckt; es ist drei Uhr morgens, wir sind gerade vom Virgins & Vampire-Ball im Palazzo Contarini zu unserem Hotel, dem nicht minder prunkvoll restaurierten Palazzo Abadessa, zurückgekehrt. Ich lade ein paar Dutzend digitaler Fotos in den Computer - darunter einige, die eine nackte junge Frau zeigen, wie sie sich, übersprüht mit Schlagsahne und bestückt mit Kirschen, auf einem Tisch liegend den Lippen und Zungen der Gäste zum zweiten Nachtisch hingibt. Aber Rita meint nicht diese Bilder, auch nicht die von der erotischen Vampire-und-Jungfrauen-Show, die uns zum Hauptgang (Tenderloin mit Foi Gras und Trüffeln) geboten wurde - sie weist stattdessen auf das Foto von ihr in einem glitzernden schwarzen Minirockkostüm; obwohl es bei normalem Licht nicht viel Haut freigibt, ist der Kamerablitz bis auf BH und Höschen durchgedrungen. »Du bist älter, als deine Mutter war, als wir uns kennen lernten«, erwidere ich, »wir haben eine zweiundzwanzigjährige Tochter, und überhaupt, zu sehen ist nix, weniger als bei jedem Strandbikini. Außerdem ist Karneval, und ich sitze neben dir.« »Ja, als weißer Vampir mit lüstern angemalten Augen.«
Als ich in den Fünfzigern und Sechzigern in Köln aufwuchs, freute ich mich jedes Jahr besonders auf die Karnevalszeit, denn von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag gab's so gut wie keinen Schulunterricht. Rosenmontag war ganz frei, und wir durften ein bisschen über die Stränge schlagen. Als Kinder verkleideten wir uns mit Vorliebe als Cowboys und Indianer und durchsiebten einander mit Bakelitrevolvern; Pulvergeruch sticht mir heute noch lieblich in die Nase, erinnert er mich doch an die Plättchen, die unter dem Revolverhammer zerknallten. Wer mit der Kenntnis der meisten Old Shatterhand-Abenteuer prahlen konnte, war König der Knaben, bis am Aschermittwoch ein Weihbischof als direkter Stellvertreter von Jesus und Kardinal Frings unseren Schulgottesdienst beehrte, um uns die Asche auf die Stirn zu schmieren. Da waren alle Sünden und Mordgelüste vergeben. Später, als Gymnasiasten, in der Mittelstufe von Kindern zu Jugendlichen befördert, übten wir uns während der Karnevalszeit im Erwachsen werden, denn in den Kneipen fielen am Weiberfastnachtsabend die Altersschranken: Rotten von fremden volljährigen Mädche zerrten uns Tertianer und Sekundaner, die wir uns ihnen absichtlich in den Weg stellten, kichernd in verräucherte Kneipen, drückten unsere Schöpfe an ihre Busen und ließen auch mal die Hände ein bisschen tiefer ausrutschen; sie kippten uns Calvados in den Schlund, bis wir auf dem Mitternachtsheimweg trotz des Schneegestöbers Sterne blitzen sahen. Bei den privaten Kellerparties am Karnevalssamstag waren wir dann so auf Hochdruck, dass schon beim ersten Tanz und dem zweiten Kölsch das maskierte männliche Geschlecht über das buntdrapierte weibliche herfiel, bis die Pappnasen in die Ecke flogen und die Schminke verschmierte; in dem wilden Mix aus Wollust und Angst vor der Courage gingen die Böller gewöhnlich ab in die Hose. Dann kam der Rosenmontag mit seinem Riesengetümmel durch die Innenstadt; Adenauerkarikaturen und Lübkeparodien und echte Millowitsche hockten auf mit bierernstem Humor verkleideten Wagen und schmissen tonnenweise Kamellen in die Volksmassen. Manche Fraulück sprangen den Mannslück gierig auf die Rücken, manche kletterten weiter bis auf die Schultern, um besser zuschnappen zu können. Die dichtgedrängten Menschenreihen bewahrten solche Kühnheiten vor dem Absturz aufs Pflaster. Wir spülten die Süßigkeiten mit dem Schnaps runter, den wir großtuerisch in den Taschen trugen, bis uns übel wurde und der eine oder die andere auf die Straße kotzte und wir wieder nicht dahin kamen, wo wir uns frühmorgens beim Wichsen hinfantasiert hatten. In den vier Jahrzehnten, die seitdem verläppert sind, destillierte sich dieser Karneval bei mir in gelegentliche Erinnerungen, bei denen wie so oft bei Jugendreminiszenzen das Unerfüllte die Nostalgie bittersüß, doch oberflächlich würzt. In den späten Siebzigern wollte ich Rita einmal zeigen, was es mit dem Kölner Rosenmontagszug auf sich hat; wir saßen mit Journalistenkollegen auf der Pressetribüne vorm Kölner Stadt-Anzeiger, und ich fühlte mich merkwürdig unbeteiligt in der eigenen Stadt. In den Achtzigern fuhren wir zum Mardi Gras nach New Orleans, aber das war bei allem Augen- und Ohrenschmaus auch nur ein entfremdetes touristisches Von-Außen-Erlebnis. Fast jedes Jahr gehen wir Ende Oktober zu Halloween-Partys und haben, so fantasievoll und mehr oder minder verrückt gekleidet, wie es uns gerade einfällt, eine Menge Spaß, sind ausgelassen und albern - aber es ist nur ein isolierter Abend, eingepackt von beiden Seiten in die Watte unseres Alltags. In Venedig ist das ganz anders, sagten unsere Freunde Trixi und Wiggi. Die beiden hatten uns am heimischen Herd in Virginia von der »ganz besonderen Atmosphäre« vorgeschwärmt, und schließlich waren wir so neugierig geworden, dass wir beschlossen, uns den Rummel nicht nur selber anzusehen, sondern gleich mitzumachen. Dieses Jahr blieben viele Amis aus - der schlechte Umtauschkurs des Dollar, Terroristenbammel und bei manchen die Scham, diesen blöden Bushwhacker zum Präsidenten zu haben, hält zur Zeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten die fremdländische Wanderlust in Grenzen, selbst nach Italien, wo Bush-Buddy Berlusconi das freche Sagen hat und wo, es geschehen noch himmlische Wunder, wie in den USA in öffentlichen Räumen nicht mehr geraucht werden darf. Wir ließen uns jedoch nicht schrecken und überquerten am letzten Januartag Atlantik und Alpen, um bei strahlendem Sonnenschein auf dem Marco Polo-Flughafen niederzugehen - fast genau zwanzig Jahre nach unserem letzten Besuch, als wir am Lido in der Sonne lagen und unsere kleine Tochter sich einen Spaß daraus machte, um den Markuslöwen herum die Tauben zu scheuchen. Damals, 1985, hatten wir die üblichen Touristensachen abgehakt - den Campanile bestiegen und die Synagoge besucht im alten jüdischen Viertel, das den Weltsprachen das Wort »Ghetto« beschert hat. (Im 13. Jahrhundert waren die venezianischen Juden im Areal einer ehemaligen Kanonengießerei - »Ghetto« = Gießerei - von der christlichen Bevölkerung per Obrigkeitsdekret abgesperrt worden.) Das erstemal war ich 1968 in Venedig, da hatte mich allerdings mehr das Ambiente interessiert als sogenannte Sehenswürdigkeiten; ich parkte meine Renault Dauphine auf dem Festland und fuhr mit dem Vaporetto in die Stadt, um drei Tage lang den Hippie zu mimen, als den mich meine langen Haare legitimierten, der ich aber eigentlich gar nicht so recht war - es ging mir eher darum, im babylonischen Sprachgewirr der libidinösen Sommergammler auf dem Markusplatz Eindrücke für einen Roman zu sammeln. Trixi und Wiggi sind Deutschamerikaner wie ich, als Bayern allerdings nicht vom rheinischen Karneval vorbelastet, höchstens vom Schwabinger Fasching angehaucht. Von Anfang an waren sie dabei, als um 1980 italienische Künstler und clevere Touristikberater den Lagunenkarneval aus dem Dornröschenschlaf erweckten, in den ihn beim Untergang der Serenissima Republica Ende des achtzehnten Jahrhunderts die österreichischen Besatzer versetzt hatten. Sechshundert Jahre lang, seit dem elften Jahrhundert, waren in Venezia zwischen Weihnachten und Fastenzeit Ständeschranken und die üblichen Tabus gefallen, die Bürger hatten sich hinter Verkleidungen und Masken unkenntlich gemacht und es sorglos miteinander getrieben. Ganz so toll wie im Mittelalter und der Renaissance ist es seit der fröhlichen Wiederauferstehung nicht geworden, das haben wir heutzutage nicht mehr nötig. Zwar wehen gelegentlich Windchen des alten erotischen Lebens, wie beim Virgins & Vampire-Ball; nachdem die Gäste mit spitzen Mündern alle Kirschen von der nackten Jungferndarstellerin gepflückt hatten, wurden zwei »Freudenzimmer« geöffnet, eins zum werweißwas und eins zum »Tasten und Fühlen« in einem Kasten. Aber leider bin ich kein Teenager mehr, da hätte ich mich vielleicht zum werweißwas ins Dunkle geschlichen. Stattdessen schlenderten wir durch die stillen Gassen zurück zu unserer Herberge, um die Bilder von der Kamera in den Laptop zu laden. Lustvoll (in weiterem als nur sexuellem Sinn) ist es schon, wenn eine Woche lang Leute kostümiert, als seien sie den Filmsets zu Les Liaisons Dangereuses oder Shakespeare in Love entsprungen oder hätten gerade in einer Strauß-Operette gesungen, über die Rialtobrücke flanieren, in Gondeln durch die Kanäle schaukeln, sich in den fahrzeugfreien Gassen jedem fotografierwütigen Ziviltouristen in edelmütiger Pose hingeben, um sich schließlich bei Einbruch der Dunkelheit im Cafe Florian am Markusplatz von draußen, durch die säulenspiegelnden Fenster, bewundern zu lassen, während sie ihren Prosecco schlürfen. Umzüge wie in Köln und New Orleans oder Rio de Janeiro gibt's in Venedig nicht; man stellt sich individuell zur Schau, entweder unorganisiert oder als Teil eines Kostümdefilees über die Freilichtbühne am Markusplatz, und am Karnevalssonntag paradieren geschmückte Boote den Canale Grande entlang. Ansonsten findet der lange, genießerische Abschied von den fleischlichen Gelüsten (carne vale = tschüß, Fleisch) bei offiziellen Bällen und privaten Partys statt. Rita hatte sich und mir ziemlich authentische Renaissancekostüme im Partnerlook geschneidert und mir dazu noch einen purpurnen Samtumhang, der mich in den kalten klaren Lagunennächten warm hielt, wenn wir von Bällen und Parties zurück zum Hotel spazierten, und unter dessen Kapuze ich mir wie ein Schauspieler in einem Degenstück vorkam. Dazu dachten wir uns noch weitere Fantasieklamotten aus. Es war alles sehr hübsch und wäre bei jeder Halloweenparty ein rauschender Erfolg, aber mit den unglaublich elaboraten Prachtausstattungen, die beim Carnevale de Venezia zur Schau gestellt werden, konnten wir uns nicht messen. Fotografiert wurden wir dennoch, da zoomte sich so manches Teleobjektiv an uns heran: Rita war die einzige Schwarze - zumindest in Kostüm - auf dem Markusplatz, im Florian, sowie bei allen Bällen und Parties, wo wir zu den romantischen Klängen der Kapellen Wiener Walzer tanzten - meist rechtsherum im europäischen Gesellschaftsstil, obwohl uns gelegentlich der Teufel ritt und wir die anderen Tänzer konsternierten, indem wir nach links drehten. In Europa ist Rita daran gewöhnt, angestarrt zu werden; früher zeigten Kinder manchmal mit Fingern, »guck, eine Negerin!«; mittlerweile ist das jedoch seltener geworden. Einmal, bei unserem Sonntagsausflug nach Burano, der für ihre Spitzenklöppeleien bekannten Insel, setzte sie sich eine weiße Maske auf, der eine große schwarze Träne aus dem Auge rollte. »Du bist schön, da brauchst du dein Gesicht nicht hinter einer Maske zu verstecken«, sagte Trixi, die ihre eigene nicht zu knappe Schönheit und Grazie nie verschleiert. Im Cafe Florian genossen wir jeden Spätnachmittag das Spektakel von drinnen nach draußen, und bald kam uns unsere bunte Gesellschaft ganz normal vor, während mir die Leute, die sich in ihrem Zivil die Nasen an den Fensterscheiben des Cafes plattdrückten, immer abartiger erschienen. Seltsamerweise wandten sich gerade diejenigen Touristen, die am eifrigsten und unentwegtesten hinein fotografierten, sofort ab, wenn ich die Aufmerksamkeit erwiderte und mit meiner Kamera auf sie zurückzielte. Hier, mit Blick über den ganzen Markusplatz, trafen sich zwischen lustig-läppischen Tunten und frohsinnigen Faschingstransvestiten viele, die seit Jahren im venezianischen Karneval eine Rolle spielen, und dank unserer bajuwarisch-amerikanischen Freunde rutschten Rita und ich ohne viel Federlesens in diesen internationalen Kreis von tonangebenden Karnevalisten - darunter erstaunlich viele französische, Schweizer und österreichische Theaterleute und Modeschöpfer, die sich in Venedig einen Wohnsitz leisten. Einer, der sich Fantasio nennt, schmiss eine großzügige Party in seiner dekorativen Palazzowohnung, für die er als »Eintrittspreis« Blumen für seine Mutter erbat. Dennis, mit einer Bestsellerautorin verheirateter Amerikaner aus Florida, der seit sieben Jahren dabei ist, gesellte sich vom ersten Tag an zu uns; seine Frau war auf »book tour« in den Staaten, sagte er. Er war ein melancholischer Mensch, zwei Jahre jünger als ich, trug offenbar aber schwerer am Verlust seiner Jugend. Im Lauf der Woche manifestierte sich seine Verlorenheit desto mehr, je mehr er sie hinter falschem Vampirgebiss und seinen gräulich blutunterlaufen gefärbten maßgefertigten Kontaktlinsen zu verbergen suchte. Melancholie ist schon deshalb ein Element des Karneval, weil alles mal ein Ende haben muss; aber der stets gut gelaunte Wiggi pendelte mit seinen Späßen und geistreichen Witzen die Schwermut aus, die Dennis verbreitete, und als Mitte der Woche Londoner Freunde mit ihren gewagten Korsetten und fantasievollen Stilettostiefeln anreisten, schalteten wir in den obersten Gang: Die ursprünglich aus Nizza stammende Fußwerkdesignerin Natacha und das Ehepaar Robin und Michelle, Schöpfer von Leder- und Gummimoden, ließen sich sogar nicht die Laune verderben, als Robin sich an einem Koffer verhob und einen alten Bandscheibenschaden aktivierte. Zum »russischen Ball«, den ein schweizer Bühnenbildner und Opernregisseur in einem gemieteten Palastsaal gab, zwängten sie Rita in eines ihrer offenherzigen roten Schnürkorsette mit schwarzem Lederrock und legten ihr dazu einen Silberfuchspelz um den Hals; sie sah wie ein sündiger Engel aus und hätte so sicher am Zarenhof eine prächtige Figur gemacht; aber an ihre Eltern durfte ich auch diese Bilder nicht schicken. Zu den Bällen wurde selbstverständlich immer Kostüm erbeten, was ihnen eine merkwürdig feierliche kreative Eleganz verlieh. (Jaja, ich hör die Neider schon meckern...) Dass sich kaum einer wirklich in die alten Zeiten zurückversetzt wünschte, bewiesen die allgegenwärtigen Kameras, mit denen sich bunt livrierte Herren und kokett dekolletierte Damen in gepuderten Perücken gegenseitig fotografierten. Zum Teufel mit den steifen Smokingregeln, die in unserer Zeit gesellschaftliche Anlässe ausstaffieren, als handelte es sich um Trauerfeiern - wie wär's mit Kostümbällen zur Einführung eines neuen Bundespräsidenten oder bei der Oskarverleihung? (Allerdings mit Rauchverbot - wenn die Italiener das geschafft haben, gibt's auch für die Deutschen und Franzosen Hoffnung.) Es täte vor allem Politikern und ihrer Bagage gut, wenn sie mal ihre Fantasie spielen lassen müssten. Zum russischen Ball erschien eine Dame in voller Montur als Katharina die Große, komplett mit Steckenpferd zwischen den Schenkeln, und eine andere trug ein einfaches Blatt roten Papiers, Löcher für die Augen ausgeschnitten, als Maske vorm Gesicht: »The Red Square«. Erfrischend war, dass sich niemand wegen »political correctness« den Kopf zerbrach. Überall dominierten gegen die winterliche Kälte die Nerze und Füchse und Persianer. Ich glaube, hätte da ein PETA-Terrorist seine Farbsprühdose gezückt, wäre er auf der Stelle von den italienischen Frauen erdrosselt worden - und nicht zu Unrecht. Diese Fanatiker, denen tote Tiere wichtiger sind als verhungernde Menschen, sind mir schon immer auf den Keks gegangen. Vom Verhungern waren wir natürlich nicht bedroht, im Gegenteil: ein feiner Gang folgte dem anderen, und unsere Geschmacksnerven hüpften unbeschwert von Kaviar zu Seelachshäppchen, beflügelt vom ewig fließenden Prosecco. (Ungeheuerlich, höre ich tierernste Leser schimpfen, gebt das viele Geld lieber den Armen der Welt! Na, da kann ich nur geschmacklos lachen. In meiner kölschen Kindheit wurde auch erst während der Fastenzeit für Lambarene gesammelt, da hatten die Leute ihr Sparbuch längst im Karneval verpulvert.) In Venedig ließen wir uns den Frohsinn von nichts vermiesen - es gab allerdings wenig, was uns ihn hätte vermiesen können. Zehn Tage ohne Alltagsärger, bei klarem Himmel, voll von weltlichen Augenschmäusen - und ohne eine einzige Kirchenbesichtigung, ohne ein einziges Museum abzuklappern, was will man mehr. Auf dem Rückflug schlief ich über dem Atlantik ein. Im Traum erschien mir ein nackter weißer Vampir, der tanzte Wiener Walzer mit einem schwarzen Engel im Pelz, aber immer nur linksherum. Mein Vampir war jung, Untersekunda, und der Engel, gerade flügge geworden, noch jünger, Untertertia vielleicht. Als ich aufwachte, hatte ich Bauchschmerzen. »Das kommt vom Proseccoentzug«, sagte Rita. Ich widersprach nicht, sondern schrieb den Traum in mein Notizbuch. Vielleicht erfand ich ihn auch - so genau will ich mich gar nicht erinnern.
Copyright © 2005 Fred Viebahn
Quelle: http://www.henryk-broder.de/forsicht_freddy/venedig.html |
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