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Tagebuch

Schmock der Woche

Foto des Tages

Forsicht Freddy!

Fremde Federn

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  • Erneuerung der Nationalhymne
    Die Deutschen haben sich ja lange schwer getan mit patriotischen Bekundungen. Jetzt wird aber ungeniert Flagge gezeigt und bei Fußball-Spielen sogar die Nationalhymne aus voller Kehle mitgeträllert
  • Was können wir von den Niederlanden lernen?
    Die Niederlande: unser kleines Nachbarland im Norden. Immer wieder schauen wir auf zu den tollen Errungenschaften: Coffeshops, der schönere Fußball, das bessere Sozialsystem, überhaupt ist das Land viel liberaler als das große Deutschland
  • Irans Präsident wartet auf Bushs Antwortbrief
    Einen richtigen langen Brief hat ja der iranische Präsident Ahmedinedschad in dieser Woche an den amerikanischen Präsidenten geschrieben
  • Wie wird man Deutscher?
    Wie wird man Deutscher? Per Eid oder mit einem Einbürgerungstest mit anschließender Prüfung? Auf der Innenministerkonferenz in Garmisch-Partenkirchen will man sich heute einigen
  • Allahu Akbar!
    In Afghanistan soll ein Mann sterben, weil er vom Islam zum Christentum übergetreten ist. In Kabul steht Abdul Rahman deswegen gerade vor Gericht, und das in einem Land, das bereits vor mehr als vier Jahren von der Herrschaft der Taliban befreit wurde. Bundeskanzlerin Merkel hat gestern mit Präsident Hamid Karzai gesprochen. Karzai soll jetzt den Konflikt lösen
  • Nicht La-Ola-Verdächtig
    91 Tage noch bis zu dem Großereignis in unserem Land. Allerdings sind die Vorzeichen der WM nicht La-Ola-verdächtig
  • Du bist Deutschland!
    Es hat sich alles wahnsinnig aufgehellt: Der Tag fängt früher an, der Tag dauert länger, man kann abends länger ausgehen, abends sitzt man nicht im Dunkeln, das muss alles mit dieser Kampagne zusammenhängen
  • Da kocht was hoch
    Da zeichnen ein paar dänische Karikaturisten im goldenen Herbst der Jahres 2005 ein paar Mohammed-Karikaturen — nicht witziger und nicht geschmackloser als die handelsüblichen Jesus-, Papst- und sonstigen Kleriker-Bilderwitze. Daraufhin braust ein Sturm der Entrüstung über das kleine Land.
  • Es gibt nur noch sozialdemokratische Parteien
    Noch im Wahlkampf feierte sich die Union als liberal-konservative Partei, die vor allem das wirtschaftliche Wohl des Landes im Auge hat. Sozialpolitiker galten nur wenig bei den Christdemokraten — und jetzt? Elterngeld, kostenlose Kita-Plätze und Mindestlohn — die Konservativen nehmen heute Ideen in den Mund, die früher nur bei eingefleischten Sozis zu hören waren.
  • Knäckebrot und Müsli
    Wenn sie einmal einen x-beliebigen deutschen Marktplatz zum Johlen bringen wollen, reicht ein einziger Satz aus dem Phrasenbuch der populistischen Agitation: »Die Politiker machen sich die Taschen voll, und wer muss dafür bluten? Der kleine Mann!« Zumindest eine kleine Blutspende geben jetzt aber auch die Politiker ab
  • Cover-Version eines Unions-Klassikers
    Was macht eigentlich ein Bundestagspräsident, außer dass er auf dem besten Platz im Bundestag sitzt? Der neue Bundestagspräsident Norbert Lammert fordert zu Beginn seiner Amtszeit gleich mal eine Debatte um die gemeinsamen nationalen Werte, um die Leitkultur.
  • Das Kabinett des Dr. Larifari
    So richtig jung sind die designierten Minister der SPD ja nicht. Immerhin — Sigmar Gabriel als designierter Umweltminister ist mit seinen 46 Jahren der Jüngste in der Riege. Es hätte ja noch schlimmer kommen können, Schily als Innenminister oder Struck als Verteidigungsminister
  • Verbalattacken, Kungeleien und Sondierungsgespräche
    Da warten wir armen Wähler nun schon seit knapp 3 Wochen, und noch immer ist völlig unklar, wer uns in Zukunft regieren wird. Schröder will, Merkel will auch, und dann gibt es auch noch Stoiber, Münte und Co., die mit Posten versorgt werden wollen.
  • Mieses Spiel
    Mit 20 Millionen Zuschauern rechnen ARD, ZDF, RTL und Sat1 am Wochenende beim Rededuell »Schröder vs. Merkel« — auf 80.000 gehörlose Zuschauer wollen sie allerdings verzichten. Deren Dachverband hat eine Übersetzung des Schlagabtauschs in Gebärdensprache gefordert, doch die wollte am Ende keiner senden.
  • Nicht gern gesehen
    Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, die vorgezogene Neuwahl ist rechtens. »Die Demokratie ist gestärkt,« sagt Bundesinnenminister Otto Schily. »Der Rechtsfriede ist wieder hergestellt,« freut sich der CDU-Mann Wolfgang Bosbach — alle sind zufrieden, außer den Klägern Jelena Hoffmann (SPD) und Werner Schulz (Grüne).
  • Wo ist die Heldenpartei?
    SPD und Grüne putschen sich mit einem destruktiven Misstrauensvotum aus dem Regierungsstress, CSU- und CDU-Häuplinge üben sich in massiver Wählerbeschimpfung — auch nicht gerade konstruktiv Will denn keiner den Karren aus dem Dreck ziehen?
  • Für Phantasie kann niemand verurteilt werden
    »Ruhm und Ehre der Waffen-SS« — mit dieser Parole wurde automatisch verabschiedet, wer das Info-Telefon einer Karlsruher Nazi-Kameradschaft anwählte. Das Landgericht Karlsruhe verurteilte deswegen drei Mitglieder dieser Kameradschaft wegen »Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen« zu Geldstrafen und 6 Monaten Haft auf Bewährung. Der Bundesgerichtshof hob diese Entscheidung jetzt auf.
  • Sonderwahlkampfzone
    Bundespräsident Horst Köhler hat den Startschuss zum Wahlkampf gegeben. Während sich die SPD von Kanzler Schröder trotz verlorenen Postens kämpferisch gibt, hofft die neue Linkspartei aus PDS und WASG auf Traumquoten vor allem im Osten — doch das ängstigt weniger die SPD als die ansonsten siegessichere CDU.
  • Endlich ist was los!
    Wenn man Journalisten, Experten und Politikern Glauben schenken darf, befindet sich die Europäische Union in der größten Krise ihrer Geschichte.
  • Schutz vor »Fremdarbeitern«
    Das Links-Bündnis ist so gut wie perfekt und die designierte Doppelspitze Gysi-Lafontaine darf sich langsam warmlaufen für den Wahlkampf — obwohl, was heißt hier »warmlaufen«? Oskar Lafontaine raste am Dienstag in Chemnitz vor 1000 Demonstranten schon mal heftig ins rhetorische Seiten-Aus.
  • Ein Fazit, bevor es zu spät ist
    Verbürgt ist, dass er in Bonn am Zaun des Kanzleramts rüttelte und rief: »Ich will hier rein!« Ein Gerücht ist, dass Gerhard Schröder jetzt in Berlin am Zaun des Kanzleramts rüttelt und ruft: »Ich will hier raus!«
  • Guten Morgen, liebe Rentner!
    Es gibt aktuell Umfrageinstitute, die für die Union eine absolute Mehrheit sehen, wäre am Sonntag Bundestagswahl. »Toll!« denkt sich da der eine oder andere, »mit der Erfolgswelle im Rücken schaffe ich es auch noch mal!«
  • Deutschland gedenkt
    60 Jahre Kriegsende, 40 Jahre diplomatische Beziehungen zu Israel, Holocaust-Mahnmal — mehr erinnern kann man sich gar nicht.
  • Bei lebendigem Leibe vergessen
    Die Nazi-Justiz verurteilte mindestens 30.000 Menschen als Deserteure zum Tode
  • Fußfesseln für Langzeitarbeitslose
    Das Massaker von Türken an Millionen Armeniern jährt sich zum 90. Mal
  • Ein Teil europäischer Erinnerungskultur
    Das Massaker von Türken an Millionen Armeniern jährt sich zum 90. Mal
  • Verpflichtende Werte
    Die Welt trauert um den Papst
  • Der große Versöhner
    Die Welt trauert um den Papst
  • Seltene Dreifaltigkeit
    »WorldPride 2005« in Jerusalem

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