...selber schuld,

wenn Sie mir schreiben

O F F I Z I E L L EH O M E P A G EV O NH E N R Y KM .B R O D E R


Startseite
Tagebuch
Foto des Tages
Schmock der
Woche
Audio
Forsicht Freddy!
Fremde Federn
Bücher
Galerie
Links

   

   
Kontakt
Sitemap
Mitglied im
publizistischen
Netzwerk
Die Achse des Guten

Stinkefinger macht weiter

Der Irre aus Münster ist wieder da. Drei Monate hat er sich zusammengerissen und nur auf Wahlkampfkundgebungen rumgenölt, er lasse sich "den Mund von Herrn Friedman nicht verbieten". Jetzt, kurz vor dem bevorstehenden Absturz vom 18-Prozent-Höheflug, hat er den antisemitischen Joker wieder gezogen: Hanswurst Möllemann ließ in NRW Faltblätter zum Palästina-Konflikt verteilen, dem Lieblings-Problem der FDP, das umgehend gelöst werden muss, noch bevor in Deutschland das Pfand auf Dosen und Plastikflaschen eingeführt wird. Palästina geht uns alle an, und Jürgen W. Möllemann, der mit obskuren Beratungsgeschäften im Nahen Osten sein Geld macht, setzt sich von Münster aus "beharrlich für eine friedliche Lösung des Nahostkonfliktes ein" - während der Bösewicht Sharon "Panzer in Flüchtlingslager schickt und Entscheidungen des UNO-Sicherheitsrates missachtet", unterstützt von Michel Friedman, der "das Vorgehen der Sharon-Regierung verteidigt." Mit welchem Konflikt würde Stinkefinger Möllemann trumpfen, wenn es den im Nahen Osten nicht gäbe? Kaschmir? Nordirland? Sri Lanka? Kaum anzunehmen, denn es müssen Juden dabei sein, damit Dumpfbacke Möllemann in Wallung gerät. Und die übrigen Dummbatzen der FDP stehen ratlos rum, wie ein paar Schrebergärtner, denen aus einem vorbeifahrenden Interregio ein Haufen Scheiße vor die Hütte gefallen ist, mit dem sie nix anfangen können. Sie distanzieren sich wieder, aber keiner verlässt den Laden oder fordert Möllemann zum Austritt auf. Noch glauben sie, sie werden am Sonntag belohnt werden, aber das Erwachen wird furchtbar sein, im einstelligen Bereich, sie können von Glück reden, wenn von den anvisierten 18 die 8 übrig bleibt. Und daran werden, natürlich, die Juden schuld sein. Wetten, dass der Schnauzbart schon an einer Erklärung arbeitet, wie ihm das Weltjudentum den Wahlerfolg vermasselt hat?

HMB, 2o.9.2oo2

Druckversion | Vorwärts zurück  
Startseite | Tagebuch | Schmock der Woche | Audio | Forsicht Freddy!
Fremde Federn | Bücher | Galerie | Links | Kontakt | Sitemap
Copyright © 2002 Henryk M. Broder - Seite wurde zuletzt aktualisiert am 21.9.2002
Webdesign von patfisch


versteckter Layer